Hohe Auszeichnung für Verdienste um die Vertriebenen und Spätaussiedler

Tag der Heimat

21.09.2018
BdV-Vizepräsident Christian Knauer überreicht Staatsministerin a.D. Emilia Müller die Wenzel-Jaksch-Medaille (Foto: Stimmkreisbüro)
BdV-Vizepräsident Christian Knauer überreicht Staatsministerin a.D. Emilia Müller die Wenzel-Jaksch-Medaille (Foto: Stimmkreisbüro)

Mit der Wenzel-Jaksch-Medaille des Bundes der Vertriebenen wurde die Staatsministerin a.D. und Abgeordnete des Bayerischen Landtags Emilia Müller von BdV-Vizepräsident Christian Knauer im Rahmen des Tags der Heimat in Anbsach ausgezeichnet. Knauer betonte bereits zu Beginn des Festaktes die Verbundenheit mit Müller, die sich stets als „tatkräftige und aufrichtige Mitstreiterin“ erwiesen hat und „hervorragender Verdienste um die Zusammenarbeit der europäischen Völker“ geleistet habe.
Müller dankte für die große Ehre und betonte, dass sie dem Verband auch weiterhin verbunden bliebe und sein Bemühen um „Frieden und Gerechtigkeit sowie den Erhalt von Werte- und Tradition in Europa“ unterstütze.

Der Tag der Heimat ist eine zentrale Gedenkveranstaltung des Bundes der Vertriebenen in Deutschland und wird jedes Jahr an verschiedenen Orten abgehalten. Das Leitwort für 2018 lautete: „Unrechtdekrete beseitigen – Europa zusammenführen“. In seiner Festrede machte Knauer deutlich, dass „sich die Vertriebenen auf ein Land, Bayern, immer verlassen konnten.“

„Ein Europa, in dem Frieden, Freiheit, Solidarität die Maßstäbe sind, verträgt die Benesch-Dekrete überhaupt nicht mehr“, betonte auch Müller ihre Unterstützung des Leitwortes bei ihrer Dankrede und erhielt zustimmenden Applaus.
Diesem Ansinnen schloss sich neben der Staatsministerin a.D. auch die Beauftragte für Vertriebene MdL Sylvia Stierstorfer an, die sich im Rahmen der Veranstaltung vorstellte.

Seine Verbundenheit mit dem BdV zeigte zudem Staatssekretär Josef Zellmeier, der die Ehrungen der Kulturpreisträger 2018 übernahm. Den mit 2000 Euro dotieren BdV-Kulturpreis erhielt dieses Jahr die russlanddeutsche Lyrikerin Maria Schefner. Die beiden verliehenen Ehrengaben gingen an die Ausstellungskuratorin Martina Kerl sowie den ehemaligen Ministerialbeauftragten im bayerischen Kulturministerium, Hans Schmitzer.

Umrahmt wurden die Feierlichkeiten von der Donauschwäbischen Singgruppe aus Landshut.