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Aktuelles
05.05.2017, 18:00 Uhr
Innovationspreis ‚Zu Hause daheim‘
Sozialministerin Müller zeichnete drei innovative Projekte aus der Oberpfalz aus, die ein selbstbestimmtes Leben im Alter ermöglichen.
Bayerns Sozialministerin Emilia Müller hat bei einem Festakt erstmals den Innovationspreis ‚Zu Hause daheim‘ verliehen. Ausgezeichnet wurden je drei innovative und kreative Initiativen aus jedem Regierungsbezirk, die ein selbstbestimmtes Leben im Alter ermöglichen. In der Oberpfalz hat den mit 3.000 Euro dotierten ersten Preis das Projekt ‚Seniorengemeinschaft Hand in Hand e.V.‘ im westlichen Landkreis Neustadt an der Waldnaab gewonnen.
In d. Oberpfalz hat ‚Seniorengemeinschaft Hand in Hand e.V.‘ gewonnen. v.l.: Regierungsvizepräsident d. Opf. Walter Jonas, Elisabeth Gottsche (Geschäftsführerin d. Projekts), Karl Lorenz (Bürgermeister) und Ministerin Emilia Müller (Bild: StMAS/Lichtwerk)
Für den zweiten Platz erhält das Projekt ‚Nachbarschaftshilfe Bärnau‘ im Landkreis Tirschenreuth 2.000 Euro. Das ‚Seniorenshuttle Markt Hohenburg‘ im Landkreis Amberg-Sulzbach erhält 1.000 für den dritten Platz. „Die meisten älteren Menschen möchten solange es geht in den eigenen vier Wänden wohnen bleiben. Den Wunsch nach einem selbstbestimmten Leben wollen wir erfüllen. Ich freue mich, mit dem Innovationspreis ‚Zu Hause daheim‘ neue, kreative Projektideen auszuzeichnen. Den Projektträgern gratuliere ich sehr herzlich. Mit ihren praxistauglichen Lösungen dienen sie auch als Vorbild für weitere Initiativen“, so die Ministerin.

In der ‚Seniorengemeinschaft Hand in Hand‘ beteiligen sich insgesamt zehn Kommunen des Landkreises Neustadt an der Waldnaab. Ziel ist es, unkompliziert Hilfe für ältere und hilfsbedürftige Menschen durch gegenseitige Unterstützung zu gewähren. Die Mitglieder bieten sich gegenseitig unkompliziert und kostengünstig Hilfe an. So wird es älteren Menschen ermöglicht, länger zu Hause wohnen zu bleiben. Durch den Genossenschaftsgedanken können sie sich auch selbst ehrenamtlich einbringen und weiterhin aktiver Teil der Gesellschaft sein.

Das von Ehrenamtlichen getragene Projekt ‚Nachbarschaftshilfe Bärnau‘ ist Anlaufstelle für Jung und Alt. Als eine Art ‚soziale Feuerwehr‘ bietet sie auch Unterstützung in Notsituationen an. Die unentgeltlichen Leistungen und Angebote sind vielseitig. Sie reichen von der Wahrnehmung von Arztterminen und Behördengängen bis hin zur Lieferung des Mittagessens. Insgesamt sind 30 Ehrenamtliche für das Projekt tätig.

Gerade in ländlichen Regionen stellt fehlende Mobilität oftmals eine Hürde für einen Verbleib in der eigenen Wohnung dar. Diesem Problem hat sich das Projekt ‚Seniorenshuttle Markt Hohenburg‘ angenommen. Ehrenamtliche und kostenlose Fahrdienste erhalten hier die Mobilität der älteren Bürgerinnen und Bürger. Durch die Teilnahme an Veranstaltungen und Treffen wird so die Lebensqualität gesteigert.

Weitere Informationen rund um das Thema Wohnen im Alter finden Sie unter http://www.stmas.bayern.de/senioren/daheim/index.php.