Digitalisierung gemeinsam gestalten – mit der richtigen Balance können Frauen erheblich profitieren

Frauen 4.0 in der Arbeitswelt 4.0

29.11.2017
Grafik: Stimmkreisbüro
Grafik: Stimmkreisbüro

Die Digitalisierung wird unsere Arbeitswelt massiv verändern. Was das insbesondere für die Erwerbstätigkeit von Frauen bedeutet, darüber hat sich Bayerns Arbeits- und Frauenministerin Emilia Müller mit Frauen aus Wirtschaft und Wissenschaft ausgetauscht.

„Wir brauchen einen offenen Blick für die Chancen, aber auch Sensibilität für die Risiken der Digitalisierung. Wenn wir gemeinsam die Balance schaffen, können Frauen von der Digitalisierung erheblich profitieren", so die Ministerin.
Durch Digitalisierung und flexiblere Arbeitsformen ergeben sich neue Möglichkeiten. Die physische Präsenz wird weniger wichtig. Das heißt: Frauen können auch mit familiären Verpflichtungen leichter Karriere machen. Außerdem steigt die Nachfrage nach höher qualifizierten Beschäftigten. Auch das bietet Chancen für gut ausgebildete Frauen.

Die Ministerin weiter: „Gleichzeitig haben wir auch die geringer qualifizierten Beschäftigten im Blick. Lebenslanges Lernen, gute Aus- und Weiterbildung werden von immer entscheidenderer Bedeutung, sowohl für Frauen als auch für Männer. Hier setzen wir mit gezielten Förderprogrammen aus dem Europäischen Sozialfonds und dem Bayerischen Arbeitsmarktfonds an. Das Arbeitsministerium entwickelt zusammen mit den Arbeitsmarktakteuren das Förderinstrumentarium fortlaufend weiter. So investieren wir bis 2020 insgesamt bis zu 70 Millionen Euro aus dem Europäischen Sozialfonds für Qualifizierungsmaßnahmen.“