Seniorenempfang in Weiden

Internationaler Tag älterer Menschen am 1. Oktober

01.10.2015
Bild: Bayerische Staatskanzlei
Bild: Bayerische Staatskanzlei

„Älter werden“ heißt schon lange nicht mehr automatisch „alt sein“. Mit diesem Statement eröffnete Sozialministerin Emilia Müller in diesem Jahr den Seniorenempfang des Bayerischen Ministerpräsidenten in Weiden.

„Immer mehr ältere Menschen wollen aktiv bleiben, mitgestalten und sich mit einer sinnstiftenden Aufgabe in die Gesellschaft einbringen. Das vielfach noch ungenutzte Potential und den enormen Erfahrungsschatz der älteren Menschen wollen wir vermehrt für unsere Gesellschaft nutzen. Denn keine Generation vorher war so gesund und fit wie unsere Seniorinnen und Senioren heute“, betonte Emilia Müller.

Aus diesem Grund hat die Oberpfälzer Ministerin zum Januar 2015 die Seniorenakademie Bayern ins Leben gerufen. Hier können sich interessierte Menschen zum Seniorentrainer oder Wohnberater ausbilden lassen und selbständig ehrenamtliche Projekte initiieren lernen.

Der Freistaat Bayern tut viel, damit ältere Menschen aktiv am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Dazu gehört auch, dass sie möglichst lange zu Hause oder wie zu Hause leben können und die richtige Unterstützung und Pflege im Alter erfahren. Dazu gehören unter anderem folgende Maßnahmen:
  • Seit 2013 gibt es in Bayern ein eigenes Gesundheits- und Pflegeministerium.
  • Das Sozialministerium hat 2014 die Initiative „Zu Hause daheim“ ins Leben gerufen, mit der 60 Nachbarschaftshilfen und 13 Sozialgenossenschaften unterstützt werden.
  • Mit den Programmen „Marktplatz der Generationen“ und „Bayern barrierefrei“ werden vor allem kleine Kommunen darin unterstützt, die notwendige Infrastruktur für eine älter werdende Bevölkerung zu erhalten.
  • Die Bayerische Staatsregierung unterstützt den Auf- und Ausbau von alternativen Wohnkonzepten mit bis zu 40.000 Euro pro Projekt.